Angebote

Hier finden Sie eine Übersicht über meine aktuellen, regelmäßigen Angebote.

Neben Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Einzelsetting biete ich aktuell eine Gruppentherapie zur Bewältigung von Adipositas und Übergewicht und eine themenoffene, problemlösungsorientierte Gruppentherapie an. 

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich dazu gerne.

Alle Einzeltermine können auch digital mit Hilfe einer zertifizerten Software für Videosprechstunden im Gesundheitsbereich durchgeführt werden. Sie benötigen hierfür lediglich ein gängiges, internetfähiges Endgerät (PC, Tablet, Smartphone) mit Kamera und Mikro und einen Internet-Browser.

Psychotherapie im Einzelsetting (Verhaltenstherapie)

Sollte bei Ihnen eine krankheitswertige Gesundheitsstörung im Bereich der Psyche vorliegen, biete ich Ihnen psychotherapeutische Sitzungen an, die sowohl privat (Selbstzahlende, Private Krankenversicherung) als auch mit
gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet werden können. 

Anwendungsbereiche:

Depression, Angststörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Essstörung, Somatoforme Störung, so genannte „Psychosomatosen“ (=psychische Faktoren bei körperlichen Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Bluthochdruck, Adipositas, Colitis Ulcerosa u.a.), „Burn-Out“, Anpassungsstörungen an spezielle Lebenssituationen

Themenoffene, problemlöseorientierte Gruppentherapie

Diese Gruppentherapie richtet sich an alle Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung eine
Psychotherapie machen möchten.

In einer wertschätzenden und konstruktiven Atmosphäre können alle Teilnehmenden ihre individuellen Themen
einbringen, die im moderierten Gruppengespräch und unter Einbezug meiner fachlichen Kompetenzen bearbeitet
werden. 

Auch wenn für viele Menschen die Anmeldung zu einer Gruppentherapie zunächst verunsichernd sein kann, zeigt 
die Erfahrung, dass der Wert einer Gruppentherapie in den meisten Fällen über den einer Einzeltherapie hinaus geht.

Bei folgenden Erkrankungen eignet sich eine Gruppentherapie sehr gut zur Behandlung:

  • Depression
  • Angststörung (insbesondere Soziale Phobien)
  • Zwangsstörung
  • somatoforme Störungen
  • leichte bis mittelgradige oder medikamentös kompensierte Neurodivergenzen (ADHS/ASS)
  • „Burn-Out“
  • Anpassungsstörung
  • stabile bzw. vorbehandelte Persönlichkeitsstörunge
  • Essstörung

Bei folgenden Erkrankungen/Zuständen ist eine Gruppentherapie nicht erfolgversprechend:

  • Akute Krisen aller psychischer Erkrankungen
  • Psychotische Störungen
  • Bipolare Störungen
  • nicht vorbehandelte Persönlichkeitsstörungen,
  • schwere bzw. dekompensierte Formen von ADHS oder ASS,
  • Posttraumatische Belastungsstörungen


“Metabolisch Gesund!”

Gruppentherapie zur Bewältigung von Adipositas und Mehrgewicht

Diese Gruppe richtet sich an Menschen,

die von Adipositas, Mehrgewicht oder mehreren der folgenden Merkmale des metabolischen Syndroms betroffen sind:
Adipositas (BMI>30)
Mehrgewicht (BMI>25) 
erhöhter Bauchumfang
Insulinresistenz
Diabetes Typ II
erhöhte Blutfettwerte
erhöhte Harnsäurewerte
Bluthochdrucke
erhöhte Leberwerte

die bereit sind, Ihre Lebensweise zu verändern, um das metabolische Syndrom und das erhöhte Körpergewicht einzudämmen oder sogar zum Verschwinden zu bringen

und:
die psychische Belastungen in diesem Zusammenhang erleben wie z.B. emotionales Essen, eine erhöhte Stressbelastung im Alltag, eingeschränktes Selbstwertgefühl und soziale Ängste oder eine starke emotionale Belastung durch das hohe Körpergewicht oder die Krankheitsfaktoren.

Die Gruppensitzungen werden Sie darin unterstützen, einen für Sie passenden Weg zur Lebensstiländerung zu finden, den Sie dauerhaft verfolgen können. Dabei stehen erstens problematische Nahrungsmittelbestandteile und Möglichkeiten, diese in der alltäglichen Ernährung zu vermeiden, im Mittelpunkt der Sitzungen. Zweitens geht es um die psychischen und alltäglichen Hindernisse, die diese Lebensstiländerung erschweren oder verhindern. 

Die Gruppensitzungen werden einmal wöchentlich ab April 2025 statt finden:
In den Monaten Januar, Februar und März werden zunächst Psychotherapeutische Sprechstunden und Probatorische Sitzungen statt finden, um zu überprüfen, ob diese Gruppentherapie für Sie geeignet ist.

Das metabolische Syndrom hat bei den meisten Menschen hohe psychosoziale und gesundheitliche Belastungen zur Folge. Aus einem eigenen Pilotprojekt wissen wir, dass die Reduktion von Kohlenhydraten in der Nahrung und der Aufbau eines gesunden Lebensstils unter Anwendung eines Gruppenkurses tatsächlich zur Verbesserung der metabolischen Gesundheit führen kann.

Eine Verbesserung der metabolischen Gesundheit geht in der Regel mit einer Verbesserung des psychischen Wohlbefindens einher.

Thieme E-Journals – Adipositas – Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie / Volltext (thieme-connect.com)

Die Schwierigkeit liegt in der Umsetzung.

Daher wird in diesem Gruppenkonzept der Fokus auf die Bewältigung von psychischen Hindernissen bei der Ernährungsumstellung und Veränderung der Lebensweise gelegt. 

Im Idealfall können auf diese Weise Operationen oder Medikamente überflüssig werden oder zumindest der Einsatz minimiert werden.

DAS KONZEPT:

Eine der Hauptursachen für eine übermäßige Kalorienaufnahme ist die Sucht nach bestimmten Lebensmittelbestandteilen. 
Der Kurs orientiert sich daher in seiner Struktur an den Behandlungsmethoden von Suchterkrankungen und teilt sich in zwei Phasen auf:

Die erste Phase ist die therapeutische Phase (ca. ein halbes Jahr). Es stehen die Vermittlung von Informationen, die Erarbeitung individueller konkreter, realistischer Ziele und konkrete Veränderungsschritte im Mittelpunkt der Gruppengespräche.

In der zweiten Phase (zweites halbes Jahr), der Umsetzungs- und Erhaltungsphase, geht es um die Umsetzung und Aufrechterhaltung von Veränderungen, um den weiteren Fortschritt im Veränderungsprozess und um die Rückfallprophylaxe. 

Mit folgenden Hebeln wird angesetzt:
– Reduktion von individuellem Stress
– Reduktion bzw. Eliminierung von Kohlenhydraten und stark verarbeiteten Lebensmitteln (= Low-Carb)
– Verbesserung Bewegungsverhalten (kein Leistungssport!)
– emotionales/süchtiges Essen identifizieren und abbauen
– gesunde Bewältigungsstrategien etablieren
– Identifikation von so genannten „Triggern“
– gegebenenfalls Körperbildarbeit (Selbstwert, Beziehung zum eigenen Körper, Selbstfürsorge, Selbstakzeptanz)
– gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung
-Verbesserung des Selbstwertgefühls

Optimalerweise geht die Gruppe nach Ende der Therapiesitzungen in eine Art Selbsthilfegruppe über, die sich selbständig weiter trägt und deren Mitglieder sich gegenseitig bei der Aufrechterhaltung ihrer neuen Lebensweise unterstützen.
Es wird daher größter Wert auf einen respektvollen, vertrauensvollen und wertschätzenden Umgang miteinander gelegt.

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